08.01.2022 :: Damen 1 :: Bericht

Spitzenspiel zum Jahresauftakt

Redakteur/Quelle: Dietmar Zschäbitz / suedkurier.de

Villinger Volleyballerinnen erwarten Tabellenführer. MTV Ludwigsburg zu Gast in der Hoptbühlhalle.

Nach einer kurzen Weihnachtspause steht am Samstag für den TV Villingen in der Hoptbühlhalle das zehnte Saisonspiel an. Die Mannschaft um Trainer Sven Johansson erwartet Tabellenführer Ludwigsburg. Die Gäste haben bereits zehn Begegnungen absolviert und 22 Punkte eingesammelt. Villingen hat bei einem weniger ausgetragenen Spiel 21 Zähler auf der Habenseite. Anfang Oktober feierte Villingen in Ludwigsburg einen 3:0-Erfolg, hatte dabei jedoch vor allem im zweiten und dritten Satz viel Gegenwehr des MTV zu brechen.

Die „Ladies in red“, wie sich die Ludwigsburgerinnen nennen, feierten zuletzt vier Siege in Folge. Neben dem Heimspiel gegen Villingen unterlag der MTV nur in Schwäbisch Gmünd und in Heidelberg. Das Spiel gegen Villingen war für Ludwigsburg die einzige Partie, in der das Team gänzlich ohne Punkte blieb. Mit 15 Volleyballerinnen ist der Kader des MTV üppig besetzt. MTVTrainer Sasa Stanimirovic kündigte auf der vereinseigenen Homepage an, dass sich sein Team in Villingen nbedingt für die Heimniederlage revanchieren wolle. Gleichzeitig machte der MTV-Coach deutlich, dass der TV Villingen für ihn der klare Meisterschaftsfavorit sei.

Am Dienstag stiegen die Villingerinnen mit acht Spielerinnen wieder ins Training ein. Am Donnerstag bat Johansson gleich zu zwei Übungseinheiten, eine am Vormittag und eine am Nachmittag. „Wir haben über Weihnachten bewusst eine längere Pause gewählt, um einerseits die Köpfe freizubekommen und andererseits wieder motiviert mit den Übungseinheiten zu beginnen. Es bringt nichts, zu viel zu wollen und zu verlangen. Ein dosiertes und spezielles Training kann durchaus erfolgreicher sein“, erläutert der Trainer.

Am Donnerstag stand nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Marie Uhing, die noch fehlte, wird mit dem Trainer am Samstagvormittag eine zusätzliche Einheit absolvieren. „Mich freut, dass sich spontan weitere Spielerinnen für Samstag angemeldet haben. Das zeigt den großartigen Charakter der Mädels“, lobt Johansson.

Schon zu Beginn der Woche hat der Villinger Coach auf Video das Spiel in Ludwigsburg analysiert und festgestellt: „Wir werden im Block sehr gut stehen müssen. Die Blockarbeit war deshalb ein Schwerpunkt unserer Übungseinheiten. Ludwigsburg kommt stark über die Außenspielerinnen. Da müssen wir einen Riegel vorschieben.“

Im Mittelblock wird die leicht erkrankte Amelie Nunnenmacher am Samstag fehlen, doch mit Nina Schuhmacher und Jule Gaisser ist Villingen auf der Position sehr gut besetzt. Eventuell kommt auch noch Michelle Spomer hinzu, die jedoch die ganze Woche Nachtdienst hatte. Johansson will es Spomer selbst überlassen, ob sie zum Kader stößt. „Schön wäre es, um eine weitere personelle Alternative zu haben“, ergänzt der Coach. Ansonsten sind alle Spielerinnen fit und freuen sich auf die zweite Saisonhälfte, in der sich die Villingerinnen einiges vorgenommen haben.

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