27.11.2018 :: Damen 1 :: Bericht

Wir müssen cooler agieren

Redakteur/Quelle: Michael Bundesmann / schwarzwaelder-bote.de

Die Lage bleibt für die Villinger Volleyballerinnen in der Dritten Liga nach der 0:3-Niederlage in Bad Vilbel angespannt. Der TV Villingen rangiert auf Platz sieben mit neun Punkten. Bis zum Tabellenvorletzten Mainz-Gonsenheim ist es gerade einmal ein Punkt Vorsprung. "Die Tabelle ist momentan unglaublich eng", sagt auch Villingens Trainer Sven Johansson.

Abgeklärt fehlt noch
Er wird sich in dieser Woche vor dem kommenden Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TSV Stuttgart (8./8) aber nicht so sehr mit der ausgeglichenen Liga beschäftigen, sondern mehr mit den Problemen, die in Bad Vilbel bei seinem Team auftraten. Unerklärlich war für Sven Johansson, "dass wir nach zwei Siegen in Folge so wenig Selbstvertrauen zeigten. Wir haben im Angriff und bei unseren Aufschlägen zu zögerlich agiert. Wenn man sieht, wie eng die ersten beiden Sätze (27:29/29:31) waren, dann wissen wir, was für uns gegen einen bestimmt nicht überlegenen Gegner möglich gewesen wäre. Gerade in den entscheidenden Situationen müssen wir cooler agieren".

Johansson weiß aber, dass diese Defizite auch dem relativ niedrigen Durchschnittsalter seiner Mannschaft geschuldet sind. "Deshalb gehören solche Spiele natürlich auch zu einem Lernprozess." Johansson will in dieser Woche im Training in Gesprächen zudem herausfinden, was seine Spielerinnen über diesen kleinen Rückschlag denken. "Weiter werden wir den Schwerpunkt in den Einheiten auch darauf legen, dass wir uns im Ablauf zwischen Annahme und Angriff weiter verbessern."

Wichtige Heimspiele
In diesem Jahr müssen die Villingerinnen auswärts nicht mehr ran – aber es stehen noch zwei wichtige und richtungsweisende Heimspiele gegen den TSV Stuttgart (hier gibt es ein Wiedersehen mit Nadine Hones) und gegen den VfR Umkirch (15. Dezember) auf dem Programm.